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Entmagnetisierung mit Spulen

    
Funktionsprinzip

Entmagnetisierungsspulen - auch Entmagnetisierungstunnel genannt- erzeugen ein magnetisches Wechselfeld in Richtung ihrer Durchlassachse.

 

Die Dichte der magnetischen Feldlinien ist in der Spulenmitte am höchsten und nimmt außerhalb der Spule stark ab. Wird ein Werkstück aus Stahl in die Spule gebracht, verdichten sich die Feldlinien und durchfluten das Werkstück. (Stahl hat eine ca. 800-mal höhere Leitfähigkeit für Magnetfelder als Luft). Da die Feldlinien in der Spule parallel zur Achse verlaufen, ist die Spule optimal für die Entmagnetisierung von liegenden länglichen Werkstücken mit magnetischen Feldern in Längsrichtung. Die Entmagnetisierung erfolgt durch langsames Bewegen des Werkstückes durch die Spule und aus der Spule heraus. Die Funktion der abnehmenden Feldstärke erreicht man durch das langsame Herausziehen und Entfernen von der Spule.

Konstruktion:

Die Entmagnetisierungspulen bestehen aus einem robustem Aluminiumgusskörper mit Edelstahl-Abdeckung. (Kleinspulen ausgenommen). Sie können dadurch auch fest mit einer Anlage verschraubt werden. Zur Wärmeableitung reicht in den meisten Fällen der Aluminiumkörper aus. Bei Spulen mit extrem starkem Magnetfeld ist ein Radialgebläse auf der Abdeckung befestigt, außerdem kann eine Temperatur-Überwachung integriert werden.


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